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call me pancake!

22. Februar 2010

In laos verlierst du deinen eigenen namen. tuk tuk fahrer und verkaufer sichten touristen schon von Weitem und man wird mit: hello, pancake? begruesst. man mag auch mal hello waterfall, hello fruitshake, hello tuk tuk, hello mountainbike, hello banana, hello bowling gennant werden. manch einer muss sich auch ueber ein hello ladyboy wundern.

unsere laosreise begannen wir, immer noch mit franci von der trekkingtour im gepaeck, im sueden. wir verliesen kambodscha auf einer einsamen endlos langen geraden strasse im mitten von nix. das einzige was auf einen laenderuebertritt deutete war ein klitzekleines hauschen und einem schranken mit einem im vergleich zum hauschen ueberdimensionalen stoppschild.  one stamp one dollaaaar. man bezahlt uns ist in laos.

zuerst verbrachten wir einige tage auf don det, eine insel am tuerkisgruenen mekong in einem gebiet das “fourthousandisland” genannt wird. keine autos, nur fahrraeder, eine kajaktour, fruchtshakes die uns happy machten, der groesste wasserfall suedostasiens, tuben, verrueckte leute, kein geld und kein bankomat. das war unser schoenes don det.

little miss magic maria verbrachte auch einige tage in vientiane bis wir unsere reise wieder gemeinsam nach vang vieng antraten. Die busfahrt war grauenhaft. mit 5 stunden Wartezeit dazwischen sassen wir in einem bus mit autodromlizenz und kurvten von serpentine zu serpentine. um nicht in eine selfdamaging nachdenkatmosphaere, wie es in transportmittel oft passiert, zu fallen, zaehlten meine irische sitzkollegin und ich im bus> die musikboxen, die lichter, die sitze, die koepfe, die vorbeifahrenden autos, die schilder mit aufschrift vang vieng,…… bis wir dann auch wirklich in vang vieng ankamen. dort gingen wir gleich mal mit unseren busfreunden in die “aussie bar”, in der wir die naechsten tage viel zeit und geld investierten. vang vieng ist eine kleine und superverrueckte stadt. da kriegt man alles, paty und natur. Wir sausten von einem highlight zum naechsten.  schmutziges Mudvolleyball, sauberes tuben, hohe swings von denen man dann ins wasser springt, fluessige bucketbar mit vielen maedchen und vielen jungs, eine tiefe hoehle in die wir schwammen, eine tiefe hoehle in die wir kletterten, spaete  gespraeche ueber teddybears, laute LORE!!!!!!!!!!!!  schreiorchester, einen decently drunk scottie der niemals aufhoert zu reden, eine heisse mountainbiketour ins laendliche laos bei der ich im laendlichen graben landete und zwischen alldem waren wir auch manchmal muede. 10 tage spaeter stiegen wir, immer noch mit franci und neil der brite im gepaeck,  in einen bus ins wunderschoene luang prabang.

in luang prabang angekommen sassen wir erstmal auf dem gehsteig weil wir kein guenstiges gaestehaus gefunden haben. neil ist daraufhin losgelaufen durch die stadt um die drei mueden maedls von der strasse in ein warmes bettchen zu verfrachten. maria und ich kamen sogar in den genuss eines fernsehers und so schauten wir steffi graf zu wie sie in den sommerspielen 2000 in sydney durch das stadion gesprintet ist. als die sonne wieder aufging machten wir uns mit kletterausruestung auf den weg zum geckorock, zu der wir im lao-style mit dem boot gelangten. beim boot angekommen weiteten sich unsere mueden augen erstmal gewaltig – vor uns lag ein kackebrauner mekong, dessen braunen mythos wir schon in frage gestellt haben da er bis dahin immer wunderschoen blau blitzte. an der kletterwand schafften wir stolze 15 meter ( ja es hoert sich nicht sehr hoch an, hat es aber in sich). am naechsten tag sassen wir auf der elefantendame geao. die gute war etwas faul und liebt ananas-und bananenstauden.nach einem abschiedsabend – “sports nicht” – Bowling mit franci und neil gings weiter mit dem schiff in trauter zweisamkeit in richtung westen.

die schifffahrt> auf der schifffahrt bin ich zu so mancher erkenntnis gelangt: nach mindestens einer runde schnopsn ist die maria beleidigt oder ich, oder wir sind beide sauer. ich hab gelernt dass man das wasserflaschen umfuellen ueber der hose lieber bleiben lassen soll, weil das in die hose geht. auch sind wir draufgekommen dass die maria ein yeahhhhh girl ist waehrend ich mich dem wwooouuu girl zuordnen wuerde.  da die maria und ich an und fuer sich mit wenig sitzfleisch ausgestattet sind, empfanden wir die fahrt als ausserst ertraeglich. so eine nussschale bietet die moeglickkeit aufzustehn, das boot von vorn nach hinten abzugehen, man kann auf dem boden sitzen, auf einem sessel oder tisch, die ukulele auspacken und karten spielen. ja, da gibt es schon moeglichkeiten, waehrend man in einem minivan sein gewicht nur von der rechten pobacke zur linken pobacke verlagern kann. und so ein boot bietet auch die moeglichkeit sich mit allen anderen passagieren zu unterhalten. so fanden wir uns ploetzlich neben lisa und toni wieder und stellten fest dass lisa die cousine meiner tante gusti ist. ach ist die welt doch unfassbar klein. die zwei erhalten ein wahrlich annerkennendes kopfnicken von uns denn sie stehen uns mit ihrem stolzem alter um nix nach. der toni reist im grossen stil mit laptop und oesterreichischem speck und die lisa trinkt wahrhaftig gerne schlangenwein.  am hafen angekommen feierten wir diese bekanntschaft mit einem gemeinsamen abendessen und beer lao bis der toni muede die aufgeweckte lisa ins bett schickte. war sehr schoen ueber die heimat, den mattsee und unsere verwandten zu sprechen und das alles in unserem schoenen oesterreichisch so wie uns der mund gewachsen ist.

gibbon experience: wir waren eine bunt zusammengewuerfelte, sehr symphatische Truppe. vier australische maedls, die eine ganze schulklasse 16jaehriger vertritt, ein australisches paerchen, ein aelterer brite (hillarious, horrible) und wir als einzige nicht mutterenglischsprachige.  miss magic und ich verbrachten viel zeit mit dem Versuch des Verstehens. die erste nacht naechtigten wir in einem treehouse welches von einer fetten spinne bewohnt wird und es sich neben maria gemuetlich gemacht hat. auf unsere frage ob den spinnen hier gefaehrlich waehren sagte der guide> lao, no bite, hmmmmmm maybe 50percent.  na dann is ja gut. am zweiten tag machten wir uns mit stirnlampen um 5.00 frueh auf und trackten von zipline zu zipline. beim zippen schalteten wir die lichter aus und flogen in der totalen finsternis ueber den baumwipfeln im schwarzen nix. das einzige was wir sahen war das flashlight des guides an der endstation. gaensehaut und adrenalin. eine stunde spaeter versteckten wir uns in einem unterschlupf und warteten ganz leise auf den ruf der gibbons. als wir sie hoerten folgten wir dem guide in gedeckter haltung auf zehenspitzen, boeschungen quer durch den dschungel runter bis wir den gibbons nahe genug waren um sie von baum zu baum huepfen zu sehen. es war einfach unglaublich ihnen zuzuhoeren. sie sind so laut und laesst einen denken sie spielten gleich neben einem. dann gings weiter dschungeleinwaerts zu einem wasserfall an dem unser treehouse fuer diese nacht lag . neben spinnen, ratten, katzen, geckos spielten wir “spoons” bis wir voellig erschoepft in unser schlafgemach fielen. am naechsten tag gings mit leerem bauch – essensverweigerung , 3mal reis am tag 3 tage lang – zurueck. wir zippten musicalreif  “bohemian rapsody” johlend von baum zu baum bis wir auf den beinen landeten und einen langen verschwitzten fussmarsch antraten. zurueck in der stadt gings am naechsten tag ueber die grenze in den norden thailands nach chiang rai, welches spannend war wie ein zerissener regenschirm,  und setzten uns so eine nacht spaeter in den bus nach chiang mai wo wir jetzt gerade sind.

ich hoffe ihr habt spass am lesen, auch wenns vielleicht ein bisschen verwirrend ist! in einer woche gehts bei uns auf nach neuseeland und so verabschieden wir uns heute zum letzten mal aus asien!

liebe sonnige gruesse maria und eva!!

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same same but different!!

31. Januar 2010

Hallo Blogfreunde,

als erstes moecht ich mich mal fuer die vielen geburtstagswuensche bei euch bedanken, schoen zu wissen, dass ihr mich noch nicht ganz vergessen habt, obwohl ich so weit weg bin :-)

Nun ist es ja schon ein weilchen her, seitdem wir das letzte mal in unserem blog reingeschrieben haben, sodass ich mich ein bisschen schwer tue, wo ich anfangen soll. aber ich werd es mal probieren.

die letzten vier wochen verbrachten wir also in kambodscha / ein armes land mit vielen gegensaetzen. weihnachten verbrachten wir total erledigt nach einer 30 stuendigen reise am strand von sihanoukville. wir konnten uns gerade noch dazu aufraffen ein paar meter am strand entlang zu marschieren. eine mango und eine melonie stellten unser bescheidenes festmahl dar, welches war neben meeresrauschen verspeisten. die anschliessenden tage sind schnell beschrieben. faulenzen, essen, relaxen, chill out on serendipity beach. wir bruzzelten in der sonne und schlossen freundschaft mit strandverkaufer, bzw. kinder, die mit riesigen fruechtetelern auf dem kopf rumlaufen und ganz schoen frech werden koennen.: you wanna buy fruit madame. no, thank you / maybe later? maybe! promise?Promise!(fingerhackerl). Als der besagte junge mann spaeter wieder vorbeikam, hatte ich bereits von einem maedchen eine ananas ersteigert. er schaute mich so finster an, dass ich ihn fast ernstnahm: you promised to buy from me madam! daraufhin wurde mir fast schwer ums herz und antwortete: yeah, yeah, you know life sucks sometimes :-) sorry.

wir uebernachteten im bungalow cool banana, das von 2 deutschen gefuehrt wird. einer von den beiden wurde genau ueber weihnachten papa. nachdem wir uns einige tage in sihanoukville ausgeruht hatten, fuhren wir in die nachstgelegene stadt kampot. dort verbrachten wir dann silvester. am vormittag starteten wir eine trekkingtour zum bokor national park. oben angekommen hat man eine grossartige sicht auf eine sogenannte ghost village (schoene alte leerstehende hauser) dort oben wird ein 5 sterne casino geplant das 2020 fertig werden sollte /interessant, anstatt das geld in krankenhauser bzw. schulen zu stecken, von denen es noch viel zu wenig in kambodscha gibt, investiert man mal wieder lieber in die reichen des landes.

die silvesternacht verbrachten wir dann mit 2 belgier und einem franzoesischen paerchen namens benoit und gaelle. die beiden leben fuer ein jahr in kambodscha, er ist lehrer, sie entwirft tapeten in frankreich und gibt derzeit franzoesisch – privatstunden in siem reap. das traf sich ziemlich gut, weil unsere naechste station ebenfalls siem reap hiess. siem reap die stadt von angkor wat. gewaltige tempelanlagen, die durch tropische vegetation und monsunklima geschaedigten bauwerke geben beeindruckende naturgewalten wieder. angkor wat bedeutet aber auch, stufen rauf, stuffen obi, umi, doni…. in brennender hitze und wenn man mit einem hinkenden israeli unterwegs ist wie ich, kann es dann schon mal lange werden, aber er wollte jeden tempel sehen und mir wurde zum schluss schon schlech vor lauter tempel, tempel, tempel. da wir uns aber ein tuk tuk teilten waren wir sozusagen gemeinsam unterwegs…am abend fiel ich dann nach dem totmuede ins bett.

da wir gefallen fanden an siem reap und eva gesundheitlich etwas aufgehalten wurde, blieben wir insgesamt 10 tage im happy guesthouse. in den naechsten tagen traf ich mich eigenlich immer mit gaelle und benoit. wir fuhren im khmer-style (zu dritt auf dem moped) zum sorey lake, oder wir tragen uns im lotushotel, zahlten 5 dollar, um einen entspannten nachmittag am pool un im steaming room zu verbringen und so zu tun als haetten wir viel geld. eva schaute sich angkor wat ca. eine woche spaeter wieder gesund an als ich. also nahm ich an einer khmer cooking class teil. mein menue bestand aus fresh spring rolls with prawn, fish amok with rice, sweet pumpkin. echt verdammt gut. ich glaube ich komme fett zurueck, das essen ist einfach zu gut hier. als eva schoen langsam wieder auf die beine kam, besuchten wir mr. benoit in der privatschule, in der er unterrichtet. die klasse besteht nur aus 8 schuelern, hauptsprache franzoesisch und die eltern zahlen eine menge fuer diesen unterricht. ein highlight war auch das konzert von beat richner. der mittlerweile bereits 3 kinderkrankenhaeuser in kambodscha eroeffnete, die er ausschliesslich durch spenden finanzierte. ja und nach dem abschiedsessen (cambodian bbq) mit benoit und gaelle machten wir uns auf den weg nach ratthanakiri. wir verliessen also die schoene stadt, in der ich mich schon fast orientieren konnte und fuhren ca. 10 stunden ins tiefste kambodscha.

meinen geburtstag verbrachte ich heuer im dschungel mit drei khmer / burschen, 2 hollaenderinnen und eva. meine hammergeile geburtstagstorte bekam ich von eva schon 2 tage vorher und im dschungel bekam ich dann 3 geburtstagsstaendchen in 3 verschiedenen sprachen und buni (our jungle guide buni woodchopper) hat sogar einen fisch fuer mich gefangen, das war echt lieb :-) . dschungel heisst nicht, dass man hinter jeden busch einen tiger oder elefanten erspaeht, wir marschierten durch ein dickicht von bambusbaume und dornenbueschen, sodass es echt hart war nicht irgendwo haengenzubleiben. aber buni versuchte dann mit seinem chopperknife uns den weg so gut wie moeglich freizumachen. die drei burschen bedienten uns von vorn bis hinten. die kochten fuer uns (reis oder instant/nudelsoup).  cow zou eat! sie montierten die haengematten fuer uns: now you sleep, und als wir dann per gaudi jammerten> bunni, we cannot sleep, can you sing us a good night song?, fing er an in khmer zu singen und dann sagte er: good night!!

Eure reisekumpels maria und eva!!

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suosdey!

26. Dezember 2009

emil und paula sind sicher aber mit problemen in sihanoukville, im suedlichen kambodscha gelandet.

nach koh tao fuhren wir nach ban krut zu Tuk’s kokosnussfarm, die auch zu greennet gehoert. tuk spricht superwackeliges englisch und so mussten michael und vitoon ein paar mal zwischen tuk und uns hin und hertelephonieren, bis wir uns dann endlich am ausgemachten ort trafen. tuk ist eine kleine, zierliche thaifrau. wir durfen in ihrem guesthouse uebernachten und behandelte uns wie koenige. fuer sie war unser besuch wahnsinnig aufregend, und auch fuer uns, denn wir hatten die gelegenheit thaifamilien und arbeitssituationen kennenzulernen. ban krut ist ein superuninteressanter ort, so richtig kleinstadt. da wohnt man wenn man vondort kommt. arbeiter sind hier wochen oder monatsangestellte und dann gehts wieder auf zur arbeitssuche. da tuk eine farm mit arbeitern besitzt denken wir dass sie eher ein bisschen besser gestellt ist. tuk ist super klein und duenn und freundlich, rennt den ganzen tag herum, quackert die ganze zeit und ihren handklingelton koennen wir einwandfrei nachsingen. beim abendessen schafft sie es fuer 5 min. stillzusitzen. ihr mann, den wir immer nur “husband” nennen, redet dafuer so gut wie nix und faehrt langsamer traktor als tuk.

am ersten abend fuhren wir mit tuk’s pick up – oma, opa, onkel, tante,….. alle hinten oben – zu einem tampel, wo eine zeremonie fuer einen verstorbenen moench stattfand. leute bringen den moenchen “offerings for the buddha”, das sind plastikeimer gefuellt mit toilettenpapier, waschartikel,…. die stellen die thais vor die moenche, welche wiederum vor mikrophonen sitzen und jeder so vor sich hinbetet. also besinnlich ist da nix, die thais kriegen waehrend der zeremonie kaffee und kekse und gleich ob moench oder thai alle zuatschen, lachen und diskutieren. tuk war das alles auch ein bissl zu viel und ging mit uns schon nach einigen minuten raus und wir setzten uns in die moenchscafeteria. tuk erzaehlte uns so einiges ueber die moenche. um 5.00 morgens gehen sie einzeln mit einer schale von haus zu haus und die thai legen essen hinein und bedanken sich beim moench dass er es annimm. dieser brint das essen zu seinem tempel und alle fruehstueken gemeinsam. dann geben sie das uebrige essen den strassenhunden und katzen, die zu hunderten um die tempel leben. was die thai super finden, und wir uns auf den schaedl schlagen. mit tuk zu kommunizieren ist wahnsinnig amuesant und dauert ewigkeiten. hand, fuss, urlaute und 1-2 wortsaetze bestimmen unsere gespraeche. sie ueberlegt zum beispiel > before, after, before, after, aaaaaaah after lunch! oder > one, two, three, maria, eva and tuk. we are three.

wir bekamen von tuk eine richtige einfuehrung in die thaikueche. jeden tag bekamen wir anderes typisches thaifruehstuck, mittag und abendessen von tuk selbst oder wir wurden von freunden von ihr eingeladen. sie besorgte lauter gute thaisuessigkeiten meistens aus kokosnuss, reis, milch, zucker in verschiedenen varianten. am liebsten mochten wir bamboorice. wir probierten jedes obst dass du dir nur denken kannst und sie zeigte uns soviele obstbaume und erklaerte uns die verarbeitungen von obst und besonders kokosnuessen. sie presst sogar kokosnussoel selber.

ihr vater, der liebend gerne eine wollzipfelmuetze zum t-shirt traegt, sagte uns dass so lange wir da sind wir wie seine toechter fuer ihn sind. wir waren sehr beeindruckt von ihrer gastfreundlichkeit.

am 2.tag halfen wir bei der kokosnussernte. da seht ihr euch am besten die fotos an und tranken viel frische kokosnussmilch.

den naechsten tag verbrachten wir mit Von, eine freundin von tuk, und ihrem deutschen ehemann wolfgang. die haben ein wahnsinnig tolles, superhygienisches haus wo jedes ding seinen platz hat und wir freuten uns ueber ein klo zum sitzen, mit licht, mit klopapier und man kann sogar artgerecht runterspuelen. sie brachten uns zu einem kitschigen heruntergekommenen tempel der in einer hoehle ist und zu einem wunderschoenen, schlichten tempel der auf einem berg mit superschoener aussicht auf meer und berge war. am abend fuhren wir mit tuk und ihrem husband zu einem tempelfare. kulturschock, das glaubst du nicht. neonroehren zierten den weg zum tempel. menschen schrien irgendwas in mikros. der buddhismus hier erscheint mir eine tolle marketingstrategie und halherzig. staendig gibt es straende wo man sich goldblaettchen, raeucherstaebchen und muenzen kaufen kann um es dann in einem rausch von leuten in besinnlichen 10 sekunden wieder “abzugeben”. for good luck versteht sich! und wir haben viel good luck gesammelt weil der husband fuer uns alles gezahlt hat . maria bekamm dann vom husband noch 3 riesenpackerl coconutpopcorn und alle fuhren zufrieden nach hause.

am naechsten tag fuhren wir mit tuks bruder cho, dessen frau nit und ihrem 5 jaehrigem sohn jem mit einem gobrio, ein rustikaler truck aus dem 2.weltkrieg in die berge zu deren farm. wir sassen hinten auf der ladeflaeche und mussten uns wirklich anstrengend anhalten um bei diesem steilen holperaufstieg nicht hinten rauszufallen oder von den palmwedeln erwischt zu werden. tuk selbst war schon seit 6 jahren nicht mehr auf dieser bergfarm weil sie angst vor der fahrt hat, aber mit uns hat sie sich getraut. cho kletterte mit uns in den bergen rum un zeigte uns seine gummibaum, jasminreis und obstplantagen. er zeigte uns die berge von myanmar und wir posierten vor dem berg im norden, vor dem berg im sueden, alleine, zu zweit, zu dritt, mit einem arbeiter in dessen huette, auf einem tollen stein, vor einer bananenstaude, vor dem kartoffelgewaechs bis endlich endlich die sonne unterging. beim abendessen fand cho raus dass wir gerne bier trinken und schon schwang er sich aufs moped und kam 5 min. spaeter mit 3 riesenflaschen changbier wieder. frage nicht wie der da mit dem moped in den bergen in der nacht fahren kann und wo es da einen supermarkt gibt?? wir duschten im kerzenschein mit einer schale und wasser, uebernachteten  im freien unter einem rosa moskitonetz, und am naechsten tag stand schon wieder bier zum fruehstueck auf dem tisch.

jetzt gings mit dem gobrio wieder bergab nach bankrut. wir verabschiedeten uns von tuk und unsere 30 stuendige reise nach kambodscha begann. die naechste nacht verbrachten wir kartenspielend mit einem security am busbahnhof von trat. um 5.00 gings mit einem ueberfuellten kleinbus weiter bis dieser einen reifenplatzer hatte. irgendwann kamen wir gut ueber die thailaendische seite der grenze um dann in kokong, der kambodischen seite der grenze, sehr intensive situationen zu erleben. die kambodschanische grenze lebt von reinster korruption. polizisten, aerzte, taxifahrer, geldwechsler, informationsstaende arbeiten alle zusammen um es fuer touristen so unueberschaubar wie moeglich zu machen. wir haben uns mit den khmerpolizisten angelegt weil wir darauf bestanden das visum in dollar zu bezahlen, was uns um ein drittel billiger kam. sie wurden ziemlich ungemuetlich, doch sind wir den geldwechsler ausgekommen. den rest schenk ich euch da will ich jetzt gar net dran denken denn wir waren schon sehr verzweifelt. die letzten 3 stunden durften wir noch in einem auto geniessen, das mit 15 personen beladen war. maria und ich sassen am beifahrersitz, eine person war zwischen fahrer und tuer gequetscht, jemand sass am dach und der rest haengte sich irgendwie beim kofferraum an. an stelle eines rueckspiegels hatte der fahrer in exakt selber groesse einen kleinen flatscreenfernseher angebracht. wenn ich nicht schlafentzug gehabt haette waers echt lustig gewesen, aber maria und ich starrten nur noch apathisch aus dem fenster. endlich in sihanoukville angekommen haben wir den 24. dezember verschlafen.

Frohe weihnachten wuenscht eva und auch maria, die sich grad am strand sonnen laesst!!

danke fuer eure kommentare.

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Liebe daheimgebliebenen!!

13. Dezember 2009

hallo leute!!

we are back! wie gehts euch zu hause? in 2 wochen ist weihnachten, habt ihr schon schnee?? also wir sind irgendwie noch gar nicht in weihnachtsstimmung :-) !

mitlerweile sind wir seit genau einer woche in ……… koh tao!! auch bekannt als die schildkroeteninsel. ja, was soll ich sagen, die insel ist ein traum: wunderschoene straende und unberuehrte buchten, das meer so klar wie glas. so tuerkis wie die mintmundspuehlung, die fische so bunt wie ein regenbogen, die sonne so heiss wie eine finnische sauna, die eva fast schon so braun wie die michi, verdammt ich bin definitiv im rueckstand. :-( ,  die tauchlehrer fast so kess wie david hasselhoff…..

ein fantastisches strandbungalow direkt am meer ist momentan unser zu hause. vorvorgestern lernten wir nach der ladyboyshow (transvestitencabaret) einen franzosen kennen der uns mit seinem gemieteten moped nach hause fuhr. am naechsten tag lagen wir schon ziemlich bald im bett, da wir voellig k.o. von der sonne waren.  wir beschlossen zu hause zu bleiben und schauten uns irgendeine schlechte kopie von charmed im fernsehen an. ploetzlich klopfte es an unserer tuer. ich war bereits irgendwo im niemandslande und schaute eva irritiert in die augen. aber sie hoerte es auch und wir meldeten uns mit einem kleinlauten hello? da erkannten wir die stimme von nikola – dem franzosen- der uns fragte ob wir noch fortgehen moechten. aber wir waren echt schon total muede, also machten wir mit nikola aus, dass er uns am naechsten tag um 21.30 abholen kommt und wir gemeinsam zur castle party gehen. um punkt halb 10 klopfte er wieder an der tuer. er brachte seinen freund tibo mit so dass wir beide unser privattaxi hatten. zuerst gings zur lotusbar, die eine echt coole feuershow am strand zu bieten hatten. 6 junge thais warfen ihre feuerstaebe hoch hinaus, drehten und schwangen sie umher, wenn man denen laenger zusieht kann man voll darin aufgehen…. die franzosen bestellten in der zwischenzeit samyung – thai wiskey. mich erinnerte das getraenk eher an sangria da es im kuebel mit strohhalmen serviert wird und ziemlich sias is. es schmeckt eigentlich gar nicht so schlecht aber genau das kann zum verhaengnis werden. also wir schluerften unseren thaiwhiskey und unterhielten uns mit den french guys. tibo erzaehlte uns er sei undercover policeman in paris:” because there are a lot of bad people in france” sagt er :-) . dann um ca. mitternacht fuhren wir zur castle party. so cool die lotus bar war so sch….ade wars dass die party nicht recht viel mehr als technomusik zu bieten hatte. also ging ich gleich mal zur bar und bestellte 2 kuebel thaiwhiskey. mama falls du das liest es war auch cola dabei!! nikola war ein begeisterter technotaenzer und wollte uns auch dazu animieren, aber techno?! naja, machen wir ihm halt die freude. eva schien die musik wirklich zu gefallen. sie tanzte so begeistert das glaubst du nicht. die begeisterung nahm fast kein ende mehr…. bald darauf hauten wir von der party ab.

in 3 tagen fahren wir mit der faehre nach koh panghan zur blackmoonparty. da gibts danach vielleicht wieder etwas zu erzaehlen. :-) .

wir wuenschen eine schoene und besinnliche adventszeit macht euch keinen weihnachtsstress und drinkts net zviel bei de adventmaerkte.

zuletzt haben wir einen wunsch an euch. damit wir auch wissen fuer wen wir da schreiben duerfst ihr uns gerne einen kommentar hinterlassen. wir freun uns drauf!!

schoene urlaubsgruesse

die reisekumpels!

maria

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Wir sind gut gelandet!!

4. Dezember 2009

Liebe Daheimgebliebenen!!

Also das Fliegen war ja eigentlich schon mal ein Erlebnis an sich. Rein gehn, Platz nehmen, essen (hom mali reis – wobei uns vitoon aufgeklaert hat, dass hom mali einfach eine reissorte ist, und nicht gleichzeitig ein fair trade/bio siegel drauf hat), schlafen, essen, aussteigen!! also recht schnell alles, und schon waren wir in bangkok. taxi wurde von uns bestens bezahlt, Peter Voss (Wir suchen und finden dich nicht, denn wir wissen wenn du uns suchst wirst du uns zuerst finden) wurde von uns bestens bezahlt. und damit bliebs beim ersten tag in bangkok!!

Seit wir hier sind kann ich mit gutem Gewissen sagen: Wir schlafen viel, sehr viel! und das ist anscheinend auch noetig. bangkok selber ist furchtbar chaotisch. Du siehst die schoensten Restaurants, schnittigsten Autos und gleich davor Strassenkoeter, barfuessige Opas hinten aufm Moped eines anderen sitzen, hoechstchaotische kleine laeden und ueberall gibts essen. die thai kochen den ganzen tag. reisgerichte, nudelsuppe, fisch. alles und immer!! hab heute auch eine biskuitroulade gesehn und zum ersten mal papaya gegessen.

Eigentlich wollten wir uns den Koenigspalast ja schon vorgestern ankucken. Daraus is nix geworden. Wir fahren hin. Ein freundlicher thai winkt uns gleich herbei, sagt der koenigspalast ist erst wieder um 1.00 offen und will uns helfen. so tut er zumindest. und waehrend er uns auf unserem plan einige tolle dinge einkringelt muss ich die ganze zeit an seine riesige warze kucken die mich auf seiner linken backe zurueckguckt. ich erkenne gleich die haarige angelegenheit denn da wachsen 5, 6 oder 7 so richtig lange dinger raus. die waren nicht so bartdinger, nein die hatten eine laenge von 10 cm, und bogen sich dann so wie die schnurrbarthaare unserer lilli!! und es wundert mich einfach so weil an jeder strassenecke ein tuk tuk fahrer sich gerade in den spiegel schaut und mit einer pinzette die barthaare wegzupft. jedenfalls dieser warzen thai hat uns gleich ein tuk tuk gerufen und gesagt wir muessen sagen seesee baht!! der tuk tuk fahrer jim wollte mit uns verhandeln und wir waren furchtbar stolz auf unsere see see baht!! also wir bekamen recht. allerdings machte der warzen thai noch mit dem tuk tuk jim aus dass wir bei 2 tourist information und einer tollen designer promotion vorbeifahren (da bekommen die tuk tuk fahrer immer benzingutscheine wenn sie touristen zu solchen einrichtungen bringen). uns is natuerlich irgendwann das licht aufgegangen. spaetestens nach der ersten turi information. irgendwann hat es uns gereicht: tuk tuk jim bekam ein veraergertes no more gas tickets for you jim und die leere plastikflache aufn oberschenkel, und wir als revanche dass er einfach weg fuhr. wir hatten nicht bezahlt, er dafuer 2 benzingutscheine mehr.

tuk tuk jim und wir sind zwar nicht unbedingt freundlich auseinandergegangen, aber er war ein wahrer held auf der strasse. er kratzte jede kurve, schummelte sich durch jede noch so geringe zwischenluecken im verkehr und lies unsere haare so richtig schoen im wind wehen!!

nein aber ihr braucht gar nicht glauben dass wir einfach zu bloede sind. heute haben wirs endlich geschafft zum koenigspalast. und wir haben an allen ecken und enden der koenigspalastmauer besser hingeguckt und super freundliche thai, diesmal ohne warzen, entdeckt die die touristen bedauern dass der koenigspalast grad zu ist und sie besser noch eine spritztour mit einem tuk tuk machen sollten!!

und dann war da gestern noch unser treffen mit vitoon. vitoons greennet office liegt wahrscheinlich am totalen anderen ende der stadt. das groesste uebel lag daran dass der taxifahrer schon beim einstieg nicht wusste wo er uns hinbringen soll. 1 stunde und winzige labyrinthartige strassen spaeter kammen wir doch an. vitoon hat uns bangkok versuesst. die greennet office scheint in einem sehr gemuetlichen, freundlichen stil gefuehrt zu werden und wir kriegen vielleicht die moeglichkeit eine coconut farm und eine soweit ich verstanden habe farm, wo oeko – beautyprodukte hergestellt werden und wo es sehr viele muecken gibt, zu besuchen. den heimweg haben wir dann zum teil lieber auf dem sattel eines motorrads bestritten, was ein wahres ding to do in bangkok ist!! wieder sehr knapp und mit viel gegenverkehr!!

ich verabschiede mich, wuensch alles liebe nach hause. lasst euch nicht von dem kalten wetter die stimmung verderben :-) und zieht euch warm an!! wir melden uns wieder von ko taoh!! Auch von der maria alles liebe, die schlaeft gerade!

fevi

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Support

20. November 2009

Wenn du Fragen oder Probeme zu deinem Blog hast, sieh dir bitte unser Supportforum an:
http://support.blogworld.at
Hier werden die ersten Schritte beschrieben und du bekommst schnell und unkompliziert Hilfe zu Fragen oder Problemen.

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Hallo Welt!

20. November 2009

Willkommen bei deinem neuen Wordpress Blog, gehostet bei http://www.blogworld.at. Dies ist der erste Artikel. Du kannst ihn bearbeiten oder löschen. Um dich in den Administrationsbereich deines Blogs einzuloggen kannst du entweder auf “Anmelden” klicken (rechts unten) oder die direkte Adresse verwenden: http://bindannmalweg.blogworld.at/wp-login.php

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Eine Übersicht über diese Extras bekommst du direkt auf der ersten Seite in dem Administrationsbereich deines Blogs.

Das Team von Blogworld.at wünscht dir viel Spaß mit deinem Blog.

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