Hallo Blogfreunde,
als erstes moecht ich mich mal fuer die vielen geburtstagswuensche bei euch bedanken, schoen zu wissen, dass ihr mich noch nicht ganz vergessen habt, obwohl ich so weit weg bin
Nun ist es ja schon ein weilchen her, seitdem wir das letzte mal in unserem blog reingeschrieben haben, sodass ich mich ein bisschen schwer tue, wo ich anfangen soll. aber ich werd es mal probieren.
die letzten vier wochen verbrachten wir also in kambodscha / ein armes land mit vielen gegensaetzen. weihnachten verbrachten wir total erledigt nach einer 30 stuendigen reise am strand von sihanoukville. wir konnten uns gerade noch dazu aufraffen ein paar meter am strand entlang zu marschieren. eine mango und eine melonie stellten unser bescheidenes festmahl dar, welches war neben meeresrauschen verspeisten. die anschliessenden tage sind schnell beschrieben. faulenzen, essen, relaxen, chill out on serendipity beach. wir bruzzelten in der sonne und schlossen freundschaft mit strandverkaufer, bzw. kinder, die mit riesigen fruechtetelern auf dem kopf rumlaufen und ganz schoen frech werden koennen.: you wanna buy fruit madame. no, thank you / maybe later? maybe! promise?Promise!(fingerhackerl). Als der besagte junge mann spaeter wieder vorbeikam, hatte ich bereits von einem maedchen eine ananas ersteigert. er schaute mich so finster an, dass ich ihn fast ernstnahm: you promised to buy from me madam! daraufhin wurde mir fast schwer ums herz und antwortete: yeah, yeah, you know life sucks sometimes
sorry.
wir uebernachteten im bungalow cool banana, das von 2 deutschen gefuehrt wird. einer von den beiden wurde genau ueber weihnachten papa. nachdem wir uns einige tage in sihanoukville ausgeruht hatten, fuhren wir in die nachstgelegene stadt kampot. dort verbrachten wir dann silvester. am vormittag starteten wir eine trekkingtour zum bokor national park. oben angekommen hat man eine grossartige sicht auf eine sogenannte ghost village (schoene alte leerstehende hauser) dort oben wird ein 5 sterne casino geplant das 2020 fertig werden sollte /interessant, anstatt das geld in krankenhauser bzw. schulen zu stecken, von denen es noch viel zu wenig in kambodscha gibt, investiert man mal wieder lieber in die reichen des landes.
die silvesternacht verbrachten wir dann mit 2 belgier und einem franzoesischen paerchen namens benoit und gaelle. die beiden leben fuer ein jahr in kambodscha, er ist lehrer, sie entwirft tapeten in frankreich und gibt derzeit franzoesisch – privatstunden in siem reap. das traf sich ziemlich gut, weil unsere naechste station ebenfalls siem reap hiess. siem reap die stadt von angkor wat. gewaltige tempelanlagen, die durch tropische vegetation und monsunklima geschaedigten bauwerke geben beeindruckende naturgewalten wieder. angkor wat bedeutet aber auch, stufen rauf, stuffen obi, umi, doni…. in brennender hitze und wenn man mit einem hinkenden israeli unterwegs ist wie ich, kann es dann schon mal lange werden, aber er wollte jeden tempel sehen und mir wurde zum schluss schon schlech vor lauter tempel, tempel, tempel. da wir uns aber ein tuk tuk teilten waren wir sozusagen gemeinsam unterwegs…am abend fiel ich dann nach dem totmuede ins bett.
da wir gefallen fanden an siem reap und eva gesundheitlich etwas aufgehalten wurde, blieben wir insgesamt 10 tage im happy guesthouse. in den naechsten tagen traf ich mich eigenlich immer mit gaelle und benoit. wir fuhren im khmer-style (zu dritt auf dem moped) zum sorey lake, oder wir tragen uns im lotushotel, zahlten 5 dollar, um einen entspannten nachmittag am pool un im steaming room zu verbringen und so zu tun als haetten wir viel geld. eva schaute sich angkor wat ca. eine woche spaeter wieder gesund an als ich. also nahm ich an einer khmer cooking class teil. mein menue bestand aus fresh spring rolls with prawn, fish amok with rice, sweet pumpkin. echt verdammt gut. ich glaube ich komme fett zurueck, das essen ist einfach zu gut hier. als eva schoen langsam wieder auf die beine kam, besuchten wir mr. benoit in der privatschule, in der er unterrichtet. die klasse besteht nur aus 8 schuelern, hauptsprache franzoesisch und die eltern zahlen eine menge fuer diesen unterricht. ein highlight war auch das konzert von beat richner. der mittlerweile bereits 3 kinderkrankenhaeuser in kambodscha eroeffnete, die er ausschliesslich durch spenden finanzierte. ja und nach dem abschiedsessen (cambodian bbq) mit benoit und gaelle machten wir uns auf den weg nach ratthanakiri. wir verliessen also die schoene stadt, in der ich mich schon fast orientieren konnte und fuhren ca. 10 stunden ins tiefste kambodscha.
meinen geburtstag verbrachte ich heuer im dschungel mit drei khmer / burschen, 2 hollaenderinnen und eva. meine hammergeile geburtstagstorte bekam ich von eva schon 2 tage vorher und im dschungel bekam ich dann 3 geburtstagsstaendchen in 3 verschiedenen sprachen und buni (our jungle guide buni woodchopper) hat sogar einen fisch fuer mich gefangen, das war echt lieb
. dschungel heisst nicht, dass man hinter jeden busch einen tiger oder elefanten erspaeht, wir marschierten durch ein dickicht von bambusbaume und dornenbueschen, sodass es echt hart war nicht irgendwo haengenzubleiben. aber buni versuchte dann mit seinem chopperknife uns den weg so gut wie moeglich freizumachen. die drei burschen bedienten uns von vorn bis hinten. die kochten fuer uns (reis oder instant/nudelsoup). cow zou eat! sie montierten die haengematten fuer uns: now you sleep, und als wir dann per gaudi jammerten> bunni, we cannot sleep, can you sing us a good night song?, fing er an in khmer zu singen und dann sagte er: good night!!
Eure reisekumpels maria und eva!!

An die Reisenden!
gar nicht so einfach ein Kommentar abzugeben!!! aber jetzt sollte auch die jacky es schaffen!!!!
ich freu mich so für euch und hoffe auf noch viel Geschichten und Bilder!!! kommt gesund wieder!!! schöne Wochen noch!! alles liebe, jacky
Nachträglich auch von mir alles alles liebe zum geburtstag!!!